Artikel aktualisiert am 31.08.2022 | von Antonia Klatt | ca: 12 Min. zu lesen

Photovoltaik Förderung 2022: alle Informationen zu staatlichen Förderprogrammen für Solaranlagen

Wer an einer neuen oder der Erweiterung einer bestehenden Solaranlage interessiert ist, sollte sich bei der Recherche auch nach Fördermöglichkeiten umsehen. Staatliche Förderung für Photovoltaik-Anlagen gibt es viele: Behörden, Kommunen und Städte unterstützen Privatpersonen bei der Investition in Solarstrom. Im folgenden Artikel werden alle wichtigen Fördermöglichkeiten für Solaranlagen vorgestellt.

Welche staatlichen Förderprogramme unterstützen den Kauf einer Solaranlage?
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Staatliche Hilfe für Solaranlageneigentümer

Vonseiten der Bundesregierung ist zur Zeit leider nicht mit Hilfen oder Zuschüssen für die Investition in Solaranlagen auf dem heimischen Dach zu rechnen. Stattdessen haben Sie Anspruch auf die Einspeisevergütung – also die Vergütung, die Sie für den Solarstrom erhalten, den Sie in das öffentliche Netz einspeisen. 

Solaranlageneigentümer erhalten gemäß des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die in dem Monat, an dem die Anlage ans Netz geht, geltende Vergütung für die nächsten 20 Jahre.

Da die Einspeisevergütung durch ihre degressive Ausgestaltung tendenziell sinkt, sollte lieber früher als später investiert werden. Allerdings hat die Bundesregierung mit Blick auf die angespannte Lage in Europa und die unsichere Energieversorgung im Bundestag nun das sogenannte Osterpaket verabschiedet, dass einige zusätzliche Anreize bietet, zügig in eine eigene Solaranlage zu investieren.

So wurde die Einspeisevergütung für kleine Anlagen bis Mitte des Jahres 2022 auf 8,6 Cent pro Kilowattstunde erhöht und die Degression wurde bis 31.01.2024 ausgesetzt.

Weiterhin enthält das Gesetz eigene Vergütungssätze für die Volleinspeisung. Wer seinen gesamten Solarstrom in das öffentliche Netz einspeist, erhält nun 13,4 Cent / kWh bis zu 10 Kilowatt Leistung und 11,3 Cent / kWh bis zu 100 Kilowatt Leistung. Damit soll erreicht werden, dass die Leistungsfähigkeit großer Dachflächen in Zukunft maximal ausgenutzt wird und Solaranlagen nicht nur entsprechend der erforderlichen Leistung für den jeweiligen Haushalt geplant werden.

KfW-Förderung von Photovoltaikanlagen

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), eine deutsche Förderbank, die im öffentlichen Auftrag handelt, verfügt über ein Förderprogramm für Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und Batteriespeicher: Das Programm “Kredit 270 für Erneuerbare Energien”.

Bei der KfW können sowohl Darlehen für die Anschaffung einer ganzen Solaranlage oder aber nur eines Batteriespeichers aufgenommen werden. Außerdem können auch Planungskosten und Installationskosten finanziert werden. Diese Darlehen sind nicht nur für Interessierte eine Option, sondern können auch von neuen PV-Anlagen-Besitzern aufgenommen werden, wenn die Solaranlage erst seit einigen Monaten am Netz ist, und sind auch für Besitzer eine Option, die ihre ältere Photovoltaikanlage modernisieren wollen. 

Die Darlehen der KfW zur Photovoltaik Förderung laufen über fünf, zehn oder sogar zwanzig Jahre. Der effektive Jahreszins hängt dabei von der Dauer der Zinsbindung, aber auch von der Bonität des Antragstellers ab. Die effektiven Zinssätze waren bis vor kurzen noch sehr vorteilhaft, sind aber wie alle anderen Zinssätze auch, in den vergangene Wochen gestiegen. Im April 2022 lag der effektive Zinssatz zu den günstigsten Konditionen noch bei 1,75 Prozent. Im Mai 2022 liegt er bereits bei 2,11 Prozent. 

Falls Sie sich also so schnell wie möglich eine solche Finanzierung zusichern wollen, können Sie sich zunächst auf der Website der KfW informieren. Dort sind alle aktuellen Konditionen zu finden. Abgeschlossen werden muss dieses Solar-Förderungs-Darlehen allerdings über die Hausbank. Sie reicht den Antrag ein und schließt auch den Kreditvertrag ab.

Gut zu wissen: Um einen KfW-Kredit für Photovoltaik-Investitionen zu erhalten, ist eine Einspeisung ins Stromnetz nicht erforderlich. Sie können sich also auch ein Darlehen zusichern, wenn Sie einen kompletten Eigenverbrauch planen. Für die Kredite ist außerdem kein Eigenanteil erforderlich und es sind in der Anfangsphase, genauer gesagt in den ersten drei Jahren, keine Tilgungsraten erforderlich. 

BAFA Förderung für Photovoltaik und Solarstrom

Neben der KfW kann auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bei der Investition in eine PV-Anlage helfen. Das BAFA fördert neu gebaute und bestehende Solaranlagen und für PV-Anlagen. Bezuschusst werden Anlagen, die lediglich zur Warmwasser-Erzeugung dienen, größere Kollektorflächen und kombinierte Warmwasseranlagen mit Heizungsunterstützung.

Photovoltaik Förderung durch die Bundesländer

Wer sich eine Solaranlage auf das eigene Hausdach bauen möchte, sollte sich allerdings nicht nur auf der staatlichen Ebene umsehen. Auch die einzelnen Bundesländer und Kommunen können hier Hilfe leisten. 

Baden-Württemberg: Elektromobilität Förderprogramm “BW-e-Solar-Gutschein”

Obwohl Baden-Württemberg nicht den Bau einer Solaranlage selbst unterstützt, gibt es doch Möglichkeiten von einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach zu profitieren, die hier nicht unerwähnt bleiben sollten. Im Zuge des “BW-e-Solar-Gutschein” Programms können Sie sich von vielen Staatsbanken in Baden-Württemberg Zuschüsse von bis zu 1.000€ zusichern, wenn sie ein Elektrofahrzeug zulassen und einsetzen. 

Wenn Sie wegen des neuen Elektroautos auch eine Wallbox installieren lassen, können Sie auch hier mit bis zu 500€ Zuschuss rechnen. Dafür muss die Wallbox aber mindestens 500€ gekostet haben und über Ihre eigenen Solaranlage versorgt werden. Damit lohnt sich in diesem Land die Investition in Solarstrom, da es implizit Zuschüsse für Photovoltaik-Anlagen gibt. 

Bayern: Förderprogramme auf kommunaler Ebene

Auch in Bayern gab es bisher staatliche Förderung von Photovoltaik Anlagen. Seit 2019 wurden Fördergelder von 500€ bis zu 3.200€ ausgeschüttet und in nur drei Jahren mehr als 700 Megawatt Solarleistung gefördert. Da das Programm allerdings gedeckelt war und das Auftragsziel im April 2022 erreicht wurde, ist das Förderprogramm eingestellt worden. Zuschussprogramme in Bayern finden sich zur Zeit aber auf kommunaler Ebene. 

Berlin: Photovoltaik-Förderung mit “EnergiespeicherPLUS”

Berlin bietet mehrere Zuschüsse für die Installation von Solaranlagen an. Mit dem Programm “EnergiespeicherPLUS” werden Sie sich ab der Verabschiedung des neuen Haushaltsgesetzes im Juli 2022 Zuschüsse von 300€ bis zu 15.000€ zusichern können. Dazu müssen Sie in eine netzdienliche Anlage investieren, die mindestens drei Jahre am Installationsort betrieben werden muss und eine Zeitwertersatzgarantie für den Batteriespeicher vorliegen. Außerdem müssen pro kWh Speicherkapazität im Batteriespeicher Module mit mindestens 1,2 KWp Leistung installiert werden. 

Brandenburg: Kleinmachnow zeigt, wie es geht

Auch das Land Brandenburg bietet zur Zeit keine eigene Solarförderung. Wer jedoch in Kleinmachnow lebt, hat Glück: Das beschauliche Örtchen unterstützt die Installation von Photovoltaik-Anlagen zur Zeit mit bis zu 900 €.

Hamburg: Die Kombination aus Gründach und Solaranlage lohnt sich

Wer in Hamburg eine Solaranlage plant, sollte die Kombination mit einem Gründach in Erwägung ziehen. Hier gibt es zur Zeit großzügige Fördermöglichkeiten. Aber auch Interessenten für Solarthermie können profitieren.

Hessen: Kommunale Förderung für PV-Anlagen

Das Bundesland Hessen fördert Solaranlagen auf kommunaler Ebene – zur Zeit in den Städten Wiesbaden und Darmstadt. Es lohnt sich der regelmäßige Check auf der hervorragend ausgearbeiteten landeseigenen Fördermitteldatenbank, ob in Ihrer Region oder über Ihren Energiedienstleister aktuell Fördermittel zur Verfügung stehen.

Niedersachsen: Zuschüsse für Batteriespeicher und Bau

In Niedersachsen findet die Förderung von Solaranlagen zur Zeit primär auf kommunaler Ebene statt.

Die diversen Förderprogramme des Landes Niedersachsen selbst sind zur Zeit (Stand Sommer 2022) erschöpft. Hier lohnt sich aber die regelmäßige Überprüfung über den aktuellen Stand auf den Webseiten des Bundeslandes.

Nordrhein-Westfalen: Zuschüsse für Batteriespeicher

Auch Nordrhein-Westfalen bietet eine Photovoltaik Förderprogramm für Batteriespeicher. Unter dem Namen “progres.nrw Klimaschutztechnik” bezuschusst das Land den Kauf und Einbau von Batteriespeichern an neu installierte Solaranlagen. Aber auch hier gibt es Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen. 

Die Leistung der PV-Anlage und die Speicherkapazität der Batterie müssen in einem Verhältnis von 1:3 stehen und es werden nur maximal eine Speicherbatterie pro Anlage und Standort gefördert. Dafür sind aber Zuschüsse von 100€ bis 75.000€ möglich. 

Rheinland-Pfalz: “Solar-Speicher-Programm” fördert Batteriespeicher

Das dritte Bundesland, das Batteriespeicher bezuschusst, ist Rheinland-Pfalz. Das “Solar-Speicher-Programm” ist zwar Ende 2021 abgelaufen, allerdings soll die Solarförderung unter dem Namen “Solar-Speicher-Programm II” demnächst erneuert werden. Privathaushalte mit einer Kapazität von mindestens 5 kWh können dann mit 100€ pro kWh Speicherkapazität und maximal 1.000€ rechnen. 

Thüringen: Solaranlagen Förderprogramm “Solar Invest” 

Thüringen hat Privatpersonen in der Vergangenheit sowohl beim Bau von Solaranlagen mit Batteriespeicher als auch bei der Installation von Speichern unterstützt. Mit dem Förderprogramm “Solar Invest” konnten diese Privathaushalte bis zu 900€ pro kWp Leistung für Solaranlagen mit bis zu 10 kWp und einem Batteriespeicher erhalten. 

Das galt aber nur, wenn der erzeugte Solarstrom zu 100% selbst genutzt wurde und nur bis zu einer maximalen Fördersumme von 100.000€. Voraussetzung für einen Zuschuss von bis zu 300€ pro kWh für Batteriespeicher waren ein mindestens 60%iger Eigenverbrauch. Der Fördertopf wurde zu Beginn des Jahres 2022 wieder aufgefüllt und sofort wieder geleert, weshalb aktuell keine Zuschüsse möglich sind. Einem Wiederauffüllen des Topfes steht allerdings nichts im Wege. 

Sachsen: “Förderrichtlinie Speicher” für Batteriespeicher

Das Förderportal für die “Förderrichtlinie Speicher” wurde am 14. Februar 2022 veröffentlicht. Um einen Antrag stellen zu können, müssen die Mindestkapazitäten des Speichers 8 kWh und die der Photovoltaikanlage 5 kWh betragen. Alternativ muss die bezuschusste Solaranlage um mindestens 9 kWh erweitert worden sein. Dann erhalten Sie einen Zuschuss von 500€ sowie 200€ pro kWh Nutzkapazität. Das Programm ist nun (Stand August 2022) jedoch beendet.

Ehemalige Photovoltaik-Förderung weiterer Bundesländer

Auch in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Schleswig-Holstein gab es bis vor Kurzem noch Zuschüsse für Solaranlagen. In Sachsen-Anhalt gab es im Zuge des “Speicherförderprograms” bis zu 5.000€ und in Brandenburg im Zuge des “Kleinspeicherprogramms” bis zu 3.000€ Zuschuss für Stromspeicher. Das “Klimaschutzförderprogramm” in Schleswig-Holstein sah bis zu 400€ pro kWh für Stromspeicher vor. Aufgrund der Erreichung des Förderbudgets sind diese Zuschüsse aber nicht mehr verfügbar. 

Kommunale Photovoltaik-Förderung

Neben den Bundesländern bieten auch einige Kommunen Unterstützung und Zuschüsse für die Förderung von Photovoltaik Anlagen an. Dazu gehören unter anderem:

  • Aachen: Förderung von PV-Anlagen, Stromspeicher, solarthermische Anlagen, Umrüstung von bestehenden Anlagen
  • Bonn: Förderprogramm für Photovoltaik, Dachbegrünung, Mieterstrommodelle und kleiner Stecker-Solargeräte
  • Braunschweig: Neuauflage des bereits ausgeschöpften städtischen PV-Förderprogramms für 2023 geplant
  • Düsseldorf: Programm “Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten” fördert unter anderem PV-Anlagen, Heizungsanlagen, Wandladestationen, Wärmedämmung und Fenstererneuerungen
  • Erlangen: Förderprogramm für CO2-mindernde Maßnahmen bezuschusst Neuinstallation oder Erweiterung von PV-Anlagen
  • Essen: “Solarenergie für Essen” Förderprogramm für Photovoltaik unterstützt die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen und thermischen Solaranlagen
  • Freiburg Förderprogramm “Klimafreundliches Wohnen” unterstützt erneuerbare Stromerzeugung mit PV aber auch Gebäudedämmung und effiziente Heizungsanlagen
  • Hannover: Dach-Solar-Förderung unterstützt PV-Anlagen in Verbindung mit Dachdämmungen und die Zuschüsse richten sich nicht nach der Leistungsstärke sondern, auch der gedämmten Dachfläche
  • Karlsruhe: Der Fördertopf des Klimabonus Karlsruhe wird jährlich mit zwei Millionen Euro aufgeführt und Zuschussanträge können auch noch nach der Installation gestellt werden. 
  • Köln: Das Förderprogramm “Altbausanierung und Energieeffizienz” der Stadt Köln unterstützt unter anderem neu installierte PV-Anlagen   
  • Krefeld: Das Programm Klimafreundliches Wohnen fördert Photovoltaik-Anlagen, die Installation eines Stromspeichers, die Erneuerung von Gebäude-Elektrik und thermische Solaranlagen. 
  • Mannheim: Der Solarbonus für Mannheim bezuschusst PV-Anlagen, Stromspeicher und bietet Steuerberatungsgutscheine
  • München: In München fördert das “Förderprogramm für Altbausanierung und Energieeffizienz” neue Solaranlagen und Fassadenanlagen und zusätzlich PV-Anlagen mit Speichern und Ersatzstrom-Fähigkeit
  • Münster: Das Förderprogramm “Klimafreundliche Wohngebäude” zahlt Zuschüsse für größere PV-Anlagen auf Gründächern, an Fassaden und auf Mehrfamilienhäusern und zusätzlich für netzdienliche Photovoltaik-Anlagen
  • Stuttgart: Die “Solaroffensive” unterstützt bei der Bezahlung von begleitenden Maßnahmen wie das Aufstellen von Baugerüsten und Statik-Arbeiten und hängt von der Größe der Anlage ab
  • Wiesbaden: Das Solarstrom Förderprogramm Wiesbaden bezuschusst Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher und eventuell notwendige Sanierungsmaßnahmen sowie Anlagenüberwachung 

Neben Förderprogrammen für PV-Anlagen durch die Kommunen selbst ist auch eine Förderung durch die jeweiligen Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen möglich. Beispielsweise gewähren Stadtwerke Aufschläge auf die gesetzliche Einspeisevergütung und einmalige Investitionszuschüsse. Nachfragen lohnt sich!

Fragen vor der Fördermittel-Recherche

Wie klar geworden ist, unterscheiden sich die verschiedenen Fördermöglichkeiten von Land zu Land. Es sind jeweils andere Voraussetzungen zu erfüllen. Daher sollten Sie sich vor der Recherche einige Fragen stellen, um nicht-nutzbare Zuschüsse gleich aussortieren zu können. 

  • Geht es um die Neu-Installation einer Solaranlage oder um eine Erweiterung?
  • Wird die PV-Anlage auf einem Privathaus oder Firmengebäude installiert?
  • Welche Leitungskapazität der Solaranlage und Speicherkapazität des Batteriespeichers sind geplant?
  • Wird die Anlage an das öffentliche Stromnetz angeschlossen?

Zusätzlicher Tipp: Eigenverbrauch statt Einspeisung

Wer sich eine Einspeisevergütung zusichern möchte, muss seine neue Solaranlage in jedem Fall an das Stromnetz anschließen. In einigen Fällen lohnt es sich, seit 2022 aber stattdessen komplett auf den Eigenverbrauch zu setzen. Das hat zwei Gründe. 

Zum einen sind die Strompreise in den letzten fünf Monaten in die Höhe geschossen und sind aktuell knapp fünfmal so hoch wie die Einspeisevergütung. Es lohnt sich also kaum mehr, den Strom in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Was bisher gegen den Eigenverbrauch sprach, war die EEG-Umlage. Bis 2021 galten Betreiber von Anlagen mit über 10 kWp als Großbetreiber und mussten daher auf den eigenverbrauchten Strom eine EEG-Umlage entrichten. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde allerdings abgeändert, sodass seit 2021 nur noch PV-Anlagen für den Eigenverbrauch mit über 30 kWp eine Umlagepflicht nach sich ziehen. 

Zusätzlicher Tipp: steuerliche Abschreibungen

Obwohl steuerliche Abschreibungen wohl kaum als staatlicher Zuschuss für PV-Anlagen durchgehen können, stellen sie doch eine Art staatliche Solaranlagen Förderung dar. Wer nicht komplett auf Eigenverbrauch setzt sondern Solarstrom in das öffentliche Netz eingespeist wird damit theoretisch zu einem gewerblichen Stromproduzent – und damit umsatzsteuerpflichtig. 

Zwar können sich Unternehmer mit einem jährlichen Umsatz von weniger als 22.000€ netto im Zuge der Kleinunternehmerregelung von der Umsatzsteuer befreien lassen, doch das macht nicht immer Sinn. 

Wenn Sie sich stattdessen an die Regelbesteuerung halten, müssen Sie zwar Rechnungen an den Netzbetreiber stellen und regelmäßige Umsatzsteuervoranmeldungen einreichen. Allerdings können Sie auch die Kosten für die Anschaffung, Wartung, Reparatur und mehr steuerlich absetzen und Betriebskosten steuerlich geltend machen. 

Angebote vergleichen und Geld sparen

Damit die Solaranlage möglichst kostengünstig installiert werden kann, sollten Sie vor dem Kauf einige Angebote einholen. Nicht nur da zwischen den Angeboten von PV-Herstellern bis zu 60% Preisunterschiede liegen können, sondern auch damit Sie die richtige Produktauswahl treffen. Denn nicht alle Solaranlagen-Konfigurationen werden gefördert. 

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