Artikel aktualisiert am 09.05.2022 | von Constanze Weber | ca: 3 Min. zu lesen

Welche staatlichen Förderprogramme unterstützen den Kauf einer Solaranlage?

Solar ist der Oberbegriff für die Nutzung von Sonnenstrahlung zur technischen Umwandlung in Wärme- beziehungsweise in elektrische Energie. Bislang werden Investitionen in Solaranlagen und in Photovoltaikanlagen finanziell gefördert. Private, gewerbliche sowie industrielle Gebäudeeigentümer sind frei in ihrer Entscheidung, in Solaranlagen wie beispielsweise PV-Anlagen zu investieren.

Welche staatlichen Förderprogramme unterstützen den Kauf einer Solaranlage?
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Solarförderung vs. Solarpflicht bestmögliche Nutzung der Sonnenenergie

Mit der neuen Bundesregierung, der „Ampelregierung“ soll sich einiges grundlegend ändern. Nach dem Koalitionsvertrag wird es zukünftig eine, wenn auch eingeschränkte, Solarpflicht geben. Für den Hauseigentümer stellt sich die Frage, wie es dann in den kommenden Jahren um die Solarförderung mit den bisher angebotenen sowie gewohnten Förderprogrammen und Förderzuschüssen bestellt sein wird. Denn nach wie vor besteht ein wechselseitiges Interesse zwischen Staat und Volk zur Lösung solch gesamtgesellschaftlicher Probleme wie Energiewende, Umwelt- und Klimaschutz.

Fest steht, dass nichts ungenutzt bleiben soll, um die dauerhaft kostenlose Sonnenenergie für Solar- und für Photovoltaikanlagen zu nutzen.

Förderprogramm für Solaranlage von Bund bis zur Kommune

Spätestens seit der Jahrtausendwende ist die finanzielle Förderung von Photovoltaikanlagen ein Thema für jeden Gebäudeeigentümer vom Eigenheim im Grünen über die Lagerhalle im Industriegebiet bis zum Viehstall auf der Weide.

Seitdem werden vom Bund über die Bundesländer bis hinunter zu den Kommunen, Städten und Gemeinden eine Vielzahl an solaren Förderangeboten gemacht.

Im Mittelpunkt steht in den meisten Fällen die KfW, Kreditanstalt für Wiederaufbau als staatliche Förderbank des Bundes. Die Verbindung zu den Unternehmern und Bürgern führt in den meisten Fällen über deren Hausbank. Im Endeffekt bündeln die Banken und Sparkassen alle Informationen und Unterlagen rund um die Solarförderung.

Etwas leger formuliert: Geht es um PV-Anlagen, dann hebt oder senkt die Hausbank den Daumen!

Finanzierungsangebote mit Förderprogrammen und Förderzuschüssen

Förderzuschüsse für PV-Anlagen und für Stromspeicher bilden auch in diesem Jahrzehnt einen Schwerpunkt der Solarförderung für Strom und Wärme.

KfW-Förderung

  • Als Grund- beziehungsweise Basisförderung kann die KfW-Finanzierung bezeichnet werden. Ihre Höhe richtet sich nach der Leistungs- respektive der Speicherfähigkeit von PV-Anlage und Batteriespeicher.
  • Einige Bundesländer ergänzen diese KfW-Förderung individuell und nach eigenem Ermessen. Die einen gewähren Zuschuss oder Darlehen, andere einen Bonus nach dem Motto: wer zuerst kommt, mahlt zuerst solange das Geld reicht.

Landesförderung

Zunehmend mehr Städte schließen sich bundesweit der Landesförderung an und komplettieren die Mischfinanzierung von Solaranlagen wahlweise für Photovoltaik oder für Batteriespeicher.

BAFA, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

  • Das BAFA, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, bietet unter dem Sammelbegriff „Energie“ solarische Förderprogramme in den Bereichen effiziente Gebäude sowie Heizen mit erneuerbaren Energien an.
  • Das Projekt Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG erstreckt sich oder anders gesagt ist beschränkt auf die Nutzung von Erneuerbaren Energien im Gebäudebereich.

Fazit

Die Finanzierungsvarianten reichen vom einmaligen nichtrückzahlbaren Zuschuss über die unterschiedlichsten Darlehensvarianten Stichwort: Niedrigzinssatz, temporäre Tilgungsfreiheit und Tilgungsaussetzung.

Die PV-Anlage macht den Immobilienbesitzer zum Gewerbetreibenden. Als solcher sollte er auf eine qualifizierte Steuerberatung nicht zu verzichten und erst recht nicht bei der Inanspruchnahme einer wie auch immer gearteten Solarförderung. Wird diese von Beginn an richtig eingestellt und anschließend geschickt angepackt, dann entwickelt sie sich zur Investition mit einem unterm Strich renditeträchtigen Return of Invest.

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