Artikel aktualisiert am 25.05.2022 | von Constanze Weber | ca: 3 Min. zu lesen

Wann lohnt es sich, eine PV-Anlage mit einem Batteriespeicher zu kombinieren?

Ein Stromspeicher ermöglicht Ihnen, einen möglichst hohen Anteil Ihres selbst produzierten Solarstroms für den Eigenbedarf zu nutzen. Er speichert überschüssigen Strom, der vor allem mittags produziert wird. Diesen stellt er für den Eigenverbrauch am Abend oder am frühen Morgen zur Verfügung. Dadurch können Sie bis zu 70 % Ihres Strombedarfs über Solarstrom decken und werden unabhängiger von steigenden Energiepreisen. 

Großer Batteriespeicher
Großer Batteriespeicher (Bildquelle: Pixabay)

Anschaffung eines Stromspeichers

Für die Anschaffung eines Stromspeichers spricht außerdem die sinkende Einspeisevergütung. Diese führt dazu, dass es sich mehr rechnet, möglichst viel des eigenen Solarstroms selbst zu verbrauchen und weniger in das Stromnetz einzuspeisen. Ob sich ein Stromspeicher für Sie aber tatsächlich rentiert, hängt davon ab, wie teuer die Anschaffung und wie hoch die Speicherkapazität und Lebensdauer des Akkus ist.

Kosten eines Stromspeichers

Der Preis eines Speichers hängt natürlich von der Größe ihrer PV-Anlage ab. Desto größer die Anlage, desto größer sollte die Kapazität des Speichers sein. Ein größerer Speicher bedeutet auch eine größere Summe, die man dafür aufbringen muss. Für private Haushälter zahlt man pro Kilowattstunde Speicherkapazität ungefähr 500 bis 1.500 Euro.

Welche Vorteile hat ein Batteriespeicher?

Eine Solaranlage kann die Stromrechnung deutlich senken, doch nur ungefähr 30 % des produzierten Stroms wird in privaten Haushältern tatsächlich benutzt. Das liegt vor allem daran, da die PV-Anlage den meisten Strom in den Mittagsstunden produziert, wo man in der Regel arbeiten ist. Wenn man jedoch einen Speicher mit der Photovoltaikanlage verbindet, kann man den überschüssigen Strom abspeichern und zu einem anderen Zeitpunkt verbrauchen. Dadurch kann man den Eigenverbrauch um rund 60 % erhöhen.

Wie groß sollte der Speicher sein?

Die optimale Größe eines Batteriespeichers der Photovoltaikanlage sollte sich nach ihrem individuellen Stromverbrauch richten. Wählen Sie einen zu kleinen Speicher, erfüllt der Speicher nicht seine Funktion und Sie müssen zusätzlich Strom aus dem Netz kaufen. Auf der anderen Seite ist ein zu großer Speicher ebenfalls untauglich, da durch die Mehrkosten die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage sinkt. Hierbei ist es sinnvoll sich von einer Solarfirma beraten lassen, um den Speicher an ihren Stromverbrauch anzupassen und seine Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.

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Sollten Sie mehr Informationen zum Speicher einholen wollen, lesen Sie gerne unseren Artikel „Wie funktioniert ein Batteriespeicher einer Photovoltaikanlage?

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