Artikel aktualisiert am 12.05.2026
von Boris Stippe | ca: 3 Min. zu lesen

Auto, Fahrrad und Heizung mit PV-Anlage aufladen

Die Vorteile einer PV-Anlage sind vielfältig und besonders die Zweitnutzen für den Bereich der E-Mobilität sowie der Wärmeversorgung des Eigenheims sind nicht zu verkennen.

Die Einsatzmöglichkeiten einer PV-Anlage im Eigenheim sind vielfältig. (Bildquelle: 4th Life Photography – stock.adobe.com)

Heute wollen wir auf die zusätzlichen Nutzen einer Solaranlage für das Eigenheim eingehen und ergründen, wie Sie diese zu Ihrem Kostenvorteil nutzen können.

E-Auto mit PV-Anlage aufladen

Ob direkt über einen Solar-Carport oder in der Garage mit einer Wallbox, das Laden eines E-Autos ist einer der offensichtlichen Vorteile einer Photovoltaik-Anlage. Wenn Sie tagsüber zu Hause sind, können Sie Ihr Elektroauto direkt über Ihre Photovoltaik-Anlage aufladen. Wenn Sie jedoch wie die meisten Elektroautobesitzer*innen Ihr Fahrzeug über Nacht aufladen möchten, dann ist eine Solarbatterie eine lohnende Investition. 

Moderne Wallboxen können den Ladevorgang inzwischen intelligent an die verfügbare Solarstromproduktion anpassen. Dadurch lässt sich der Eigenverbrauch optimieren und das Elektroauto besonders effizient mit selbst erzeugtem PV-Strom laden.

E-Bike mit Solaranlage aufladen

Auch E-Bikes lassen sich problemlos mit selbst erzeugtem Solarstrom laden. Die Akkus moderner E-Bikes besitzen je nach Modell eine Kapazität zwischen 400 und 800 Wattstunden und können bereits mit vergleichsweise wenig PV-Strom vollständig geladen werden. Die Stromkosten pro Ladevorgang liegen dabei häufig nur im Cent-Bereich. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage ist das E-Bike somit eine besonders nachhaltige und kosteneffiziente Form der alltäglichen Mobilität.

Solarhaus: Wie funktioniert eine Heizung mit PV-Anlage?

Photovoltaik-Anlagen können auch zum Heizen Ihres Hauses verwendet werden. Während früher häufig direkte Elektroheizungen mit PV-Anlagen kombiniert wurden, setzen moderne Energiekonzepte heute vor allem auf die Kombination aus Photovoltaik, Wärmepumpe, Batteriespeicher und intelligentem Energiemanagement zur Optimierung des Eigenverbrauchs.

Außerdem spielt es keine Rolle, wenn die Sonne nicht scheint. Ihr Solarhaus bleibt an das Stromnetz angeschlossen, sodass Sie auch dann Strom aus dem Netz zum Heizen Ihres Hauses verwenden, wenn die Sonne nicht scheint. Wenn Ihr Solarsystem so ausgelegt ist, dass es 100 % Ihres Stroms im Jahr erzeugt, werden Sie im Sommer wahrscheinlich überschüssigen Strom erzeugen, der wieder ins Netz eingespeist werden kann. Der größte Nachteil der Photovoltaik für die Heizung des Hauses ist der geringere Wirkungsgrad im Vergleich zur Solarthermie. Der Wirkungsgrad der Solarthermie hängt zwar stark vom Klima ab, da in bestimmten Klimazonen mehr Hitze an die Umgebung abgegeben wird, aber im besten Fall kann der Wirkungsgrad über 70 % liegen. Hochleistungs-Photovoltaikmodule erreichen heute typischerweise Wirkungsgrade von 22 bis 24,5 %, wobei moderne TOPCon- und HJT-Technologien inzwischen als Marktstandard gelten und Premium-Hersteller teilweise bereits Wirkungsgrade von über 24 % erzielen. Jedoch gleichen die genannten Mehrnutzen einer Photovoltaik-Anlage diesen niedrigeren Wirkungsgrad aus.

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie Ihre PV-Anlage mit dem größtmöglichen Nutzen verwenden können, werfen Sie mal einen Blick auf unseren Selfmade Energy Solarrechner. Dort finden Sie alle Angebote zu Ihrer neuen Photovoltaik-Anlage – transparent, zu fairen Preisen und basierend auf den besten Kundenbewertungen. 

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